Wälder in der Region

Der Norden ist bekannt für seine Strände, Deiche und Leuchttürme. Urlauber, die das erste Mal in unserer Region Urlaub machen, verlieben sich in den weiten Blick über die grünen, weiten Wiesen. Doch wer diesem weiten Blick auch mal entfliehen möchte, der hat in unserer schönen Umgebung auch die Möglichkeit die Wälder der Region zu besuchen. Ob für einen entspannten Spaziergang, ein Fotoshooting im Grünen oder zum Pilze sammeln im Herbst: wir haben euch unsere Top 5 aufgelistet.

Unsere Top 5 Wälder in der Region

Elmendorfer Holz

Durch eine Kombination aus Naherholung, Umweltschutz und Waldwirtschaft hat der Elmendorfer Holz einen guten Ruf in der Umgebung. Das Waldgebiet in Elemendorf umfasst einen sehr kleinflächig strukturierten alten Waldstandort mit Eichen- und Hainbuchen-Mischwald und Übergängen zum bodensauren Buchenwald. Kleinflächig ist auch Traubenkirschen-Erlen- und Eschenwald eingestreut. Auch Kräuter wie Scharbockskraut, Milzkraut, Sternmiere, Wald-Veilchen, Sauerklee Gelbstern und Einbeere sind hier vorzufinden.

Wald

Bohlenweg

Bollenhagener Moorwald

Mit 140 Hektar ist dieser Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen. Der Untergrund besteht aus Kleiablagerungen der Nordsee, wodurch sich das Moor entwickelt hat. Hier wachsen Eichen, Birken und Weidengebüsch. Ein 300 Meter langer Bohlenweg wurde über eine Feuchtwiese und mit Schreddergut befestigte Wanderwege angelegt. Auch gut befestigte Forstwege und Skulpturen regionaler Künstler sind im Wald vorzufinden.

Neuenburger Urwald

Charakteristisch für den „Neuenburger Urwald“ sind die uralten mächtigen Eichen mit einem Alter von 600 bis 800 Jahren und Stammumfängen bis über sechs Meter. Außerdem können die Vegetationstypen Buchen-Eichenwald, Flattergrasbuchenwald und Eichen-Hainbuchenwald vorgefunden werden. Das „Neuenburger Holz“, zu dem der Neuenburger Urwald gehört und das dazugehörige Naturschutzgebiet beherbergt das größte Vorkommen von Eichen –Hainbuchenwald der Ostfriesisch-Oldenburgischen Geest. Der Wald gehört zu den bedeutendsten Wäldern dieses Naturraums. Da dieser Wald viel als Freizeit- und Erholungsziel genutzt wird gibt es zwei Eingänge zum Naturschutzgebiet mit ausgeschilderten Parkplätzen und Infotafeln. Ein 15 Kilometer langer Wanderweg durch den Urwald kann über mehrere Rundkurse genutzt werden.

Waldlichtung

Kayhauser Moor

Bei dem Kayhauser Moor handelt es sich um ein wiedervernässtes Moor bei Bad Zwischenahn. Die Ursprünge des Kurbetriebes in Bad Zwischenahn gehen auf dieses Moor zurück, in dem das für Kurzwecke genutzte Moor abgebaut wurde und wird. Die natürlichen Heilkräfte des Moors werden im hohen Norden medizinisch für die Menschen genutzt. Auf einem Wanderweg durch das Moor kann man die typische Naturlandschaft eines lebendigen Moores bewundern. Hier leben stark gefährdete, hoch spezialisierte Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel Moorfrosch, Kreuzotter, Bekassine,Torfmoose und Sonnentau.

Gristeder Rhododendronpark

Im Gristeder Rhododendronpark befindet sich der 25 Hektar große Rhododendron-Schaupark der Baumschule Bruns. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde hier im lichten Schatten eines Kiefernwaldes systematisch eine Sammlung von Rhododendren und Azaleen angelegt, die heute von vielen Besuchern bestaunt werden. Rhododendronliebhaber bestaunen hier die große Vielfalt der Pflanzen, die hier teilweise die Größe von kleinen Bäumen angenommen haben.  Auch botanische Raritäten wie chinesische Mammutbäume, japanische Ahorn-, Hartriegel-, Zaubernuss-, Magnolienarten und -sorten befinden sich in diesem Wald. Ein gläserner Parkpavillion am idyllischen See wird für Veranstaltungen wie Symposien und Tagungen genutzt.

Von Emily