Hush: Stiller Horror

Sie kann nichts hören, sie kann nicht sprechen und sie ist NICHT allein. Hush erzählt die Geschichte von Maddie Young, die im Alter von 13 Jahren in Folge einer Meningitis ihre Gehör-und Sprachfähigkeit verliert und alleine als Schriftstellerin in einem abgelegenen Haus im Wald lebt. Als wäre das nicht schon gruselig genug, sitzt sie gerade an ihrem neuen Thriller, als ihre Nachbarin und Freundin Sarah vorbeikommt, um ein ausgeliehenes Buch zurückzugeben. Neben Maddie und Sarah befindet sich aber auch ein maskierter, bewaffneter Mann auf dem Gelände, der die beiden heimlich beobachtet…

Der Ton macht die Musik

Der US-amerikanische Horrorfilm mit Thriller-Elementen stammt aus der Feder von Regisseur und Drehbuchautor Mike Flanagan, bekannt für seine mystischen Werke „Ouija: Ursprung des Bösen“, „Oculus“, „Before I Wake“ und die Adaption des Stephen King Klassikers „Das Spiel“. Flanagan hat einen Film geschaffen, der ohne viele Dialoge auskommt und einem dagegen mit beklemmender Stimmung und Musik das Fürchten lehrt. Ähnlich dem erfolgreichen Horror-Thriller „A Quiet Place“ von John Krasinski.

Mein Fazit: Kuschelhorror oder doch zum Fürchten?

Hush ist ein typischer Film aus dem Subgenre des psychologischen Horrors. Normalerweise nehme ich Horrorfilme sehr locker und hatte noch nie große Probleme damit, nach einem Film allein durch die dunkle Wohnung zu laufen. Nach diesem Meisterwerk hatte aber selbst ich Paranoia und musste überall das Licht anschalten. Ihr habt bereits alle bekannten Horror- und Thrillerfilme bei den gängigen Streaming-Diensten abgegrast? Dann kann ich euch den eher unbekannten aber durchaus sehenswerten Horrorfilm Hush nur ans Herz legen.

Lina Stefanovic

Von Lina