Cyclingbeyondblue:

Von Oldenburg nach Indien für den guten Zweck

Am Anfang war das Wasser. Es ist nicht nur der Schlüssel des Lebens, sondern lebensnotwenig! Nicht jeder hat die Möglichkeit an frisches, sauberes Wasser zu gelangen, obwohl es ein Menschenrecht ist. Mit dem Gedanken im Hinterkopf rief der 22 Jährige Nick aus Wangerooge das Projekt „Cyclingbeyondblue“ (zu deutsch so viel wie „Jenseits des Blauen fahren“) ins Leben. Er nimmt über 10.470 km auf sich, durchquert knapp 25 Städe, passiert dabei 21 Länder und hat dabei nur einen Gedanken: Spenden sammeln für den guten Zweck. Sein Ziel ist es, mit dem gespendeten Geld einen Trinkwasserbrunnen in Gulu, Afrika, zu bauen.

Das Gesicht hinterm Projekt

Der gebürtige Wangerooger Nick Pinkenburg verlies mit gerade mal sechzehn Jahren seine Heimat um in Oldenburg eine Ausbildung zum Erzieher zu starten. Nachdem er diese 2017 erfolgreich abgeschlossen hat, zog es ihn ins Ausland um ehrenamtlich gegen die illegale, unregulierte Fischerei und Ausbeutung der Ozeane an der Westküste Afrikas zu kämpfen.

Dabei lernte er nicht nur viele Menschen und Kulturen kennen, sondern wie wichtig Wasser für diese ist. Während seiner Zeit dort entdeckte er schließlich wie schwer es ist dort an frisches Wasser zu gelangen.Zurück in Deutschland angekommen fühlte er sich nach dieser tollen Auslandserfahrung ziemlich verloren und entdeckte durch Zufall @cyclingmathis auf Instagram, welcher für den guten Zweck radelt. Ein paar Gespräche und SMS später, setzte Nick sich das Projekt „Cyclingbeyondblue“ in den Kopf.

Das Projekt

Wie es sich für einen Oldenburger gehört, will er die knapp 10.470km mit seinem Fahrrad bewältigen, denn es gibt kein umweltfreundlicheres Fortbewegungsmittel als den guten alten Drahtesel. Sein momentanes Leben steckt gut verpackt in den fünf Fahrradtaschen seines treuen Begleiters Alexander von Humboldt. Das Fahrrad wurde speziell für den Weltenbummler von der Firma Norwid aus Elmshorn angefertigt.

Ende Juni startete er von Oldenburg aus seine Reise nach Indien. Das der Weg dorthin nicht immer leicht sein wird, bekam er direkt nach den ersten vier Wochen bei einem Fahrradunfall zu spüren. Entschlossen seine Mission fortzufahren, ließ er sich Ersatzteile für sein extra angefertigtes Rad zuschicken und fuhr weiter.

 

Nick sammelt für die gemeinnützige Organisation Global H2O, die es sich zur Mission gemacht hat sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen in ländlichen Gebieten bereitzustellen. Gegründet wurde diese im Juli 2009 von James Wild. Auch James reiste in entlegene Regionen und erlebte die Auswirkungen von kontaminiertem Wasser auf das Leben der Menschen.

Leider musste Nick vor kurzem seine Route unterbrechen und kämpft um das Überleben von Welpen, die er ausgesetzt in einem verschlossenen Pappkarton am Straßenrand in Serbien gefunden hat. Durch Spenden und Helfer  hat er es geschafft, die Hunde in einem Hundehostel für drei Monate unterzubringen. Danach werden sie von seinen Freunden abgeholt und nach Deutschland gebracht, um vermittelt zu werden. Aber auch in Deutschland werden Kosten anfallen, die zu bewältigen sind.

Direkter Link zum PayPal Konto für die Hunde
Spendenaufruf für die Entstehung des Brunnens: www.betterplace.org/de/fundraising

IHR WOLLT HELFEN?

Instagram: @cyclingbeyondblue
Facebook: @cyclingbeyondblue
Website: https://cyclingbeyondblue.net

Wenn die erforderliche Menge an Spenden nicht zusammenkommt, wird es keinen Brunnen geben. Geld, das gespendet wurde, wird natürlich zurücküberwiesen! Aber lasst uns doch alle mit anpacken und den lieben Nick in seiner Sache „Cyclingbeyondblue“ unterstützen. Wer weiß? Vielleicht wird der Brunnen in Gulu nicht der letzte sein, für den sich der 22-jährige aufs Rad schwingt.

Lina Stefanovic

Von Lina